Fast 25 Jahre ist es her, dass das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main nach den Plänen von Oswald Mathias Ungers fertig gestellt wurde. Dem Bau am Museumsufer kommt sowohl in Ungers' Gesamtwerk als auch in der gesamten Nachkriegsarchitektur in Deutschland zentrale Bedeutung zu. Als eine Inkunabel der Postmoderne ging der Umbau einer Gründerzeitvilla zu einem bisher einzigartigen Museumstypus in die Architekturgeschichte ein. Die Idee vom „Haus im Haus" stellt aber vor allem einen Beitrag zum theoretischen Architekturdiskurs und der Entwurfslehre dar. Das Prinzip vom „Haus im Haus" wurde zum Paradigma für das Einstellen eines Baukörpers in einen vorhandenen Altbau im Sinne einer ars combinatoria.
Die Publikation untersucht Ungers' Museumsbau unter drei thematischen Schwerpunkten: Das Paradigma „Haus im Haus", die Thematisierung von Architektur und die Rezeptions- und Nutzungsgeschichte.
Autoren: Andres Lepik, Arne Winkelmann, Carsten Ruhl, Jasper Cepl, Jörg Gleiter, O. M. Ungers, Peter Cachola Schmal, Roland Burgard, Volker Fischer
Broschur
17 x 23 cm
120 Seiten
30 Farb- und 85 S/W Abb.
Deutsch
Lieferbar
ISBN 978-3-939583-77-6
18 Euro
2008