Oscar Wigglis (*1927 in Solothurn) fotografische Werkgruppe der Superpositions ist in den 60er- und 70er-Jahren mit dem Mittel der Doppelbelichtung entstanden. Der Begriff der Superposition (dt. Überlagerung) kann als Metapher für Wigglis ganzheitliches Denken und Schaffen stehen: das Überlagern und Schichten, die Verpuppung oder Staffelung von zwei- zu dreidimensionalen Eisenplatten, zu wunderbar sinnlichen Körpern. Ebenso wichtig ist Wigglis musikalisches Werk: Seine der Konkreten Musik verpflichteten Kompositionen, die auf verfremdeten akustischen Klängen und Geräuschen basieren, wurden auf internationalen Festivals zeitgenössischer Musik vorgestellt. Superpositions – u. a. mit den neusten Zeichnungen Wigglis – erscheint anlässlich einer Ausstellung im Kunstmuseum Solothurn und wird ergänzt durch eine CD mit einer aktuellen Komposition des Künstlers.
Herausgeber: Kunstmuseum Solothurn
Autoren: Christoph Vögele, Gilles Gobeil, Thomas Pfister
Künstler: Oscar Wiggli
Festeinband
21 x 28 cm
104 Seiten
33 Duplexabbildungen
25 S/W Abbildungen
mit Audio CD
Deutsch/Französisch
Lieferbar
ISBN 978-3-936636-77-2
22,80 Euro
2005